Berlins Verbindungen in die Welt
- Berlin als europäischer Bahnhub mit direkten Tages- und Nachtverbindungen
- Langstreckenanbindung ab Berlin nach Nordamerika, Asien und in die Golfregion
- Schnelle, nachhaltige Mobilität vom Flughafen bis ins Stadtzentrum
Berlin, August 2026 Berlin ist eine Weltstadt – und aus aller Welt bequem erreichbar. Die deutsche Hauptstadt profitiert von ihrer zentralen Lage in Europa und einer kontinuierlich wachsenden Anbindung auf Schiene, in der Luft und innerhalb der Stadt. Internationale Bahnverbindungen, interkontinentale Direktflüge ab dem Flughafen BER sowie ein dichtes innerstädtisches Verkehrsnetz sorgen für kurze Wege und eine komfortable An- und Abreise. Ob mit dem Zug aus europäischen Nachbarländern, per Nachtzug quer durch den Kontinent oder über internationale Flugverbindungen: Berlin ist national wie international sehr gut angebunden.
Berlin als europäischer Bahnhub
Der Berliner Hauptbahnhof ist Europas größter Kreuzungsbahnhof und ein zentraler Knotenpunkt für den nationalen und internationalen Bahnverkehr. Rund 300.000 Reisende und Besucher nutzen ihn täglich. Von den Berliner Fernbahnhöfen bestehen direkte Tages- und Nachtverbindungen zu zahlreichen europäischen Metropolen – darunter Paris, Amsterdam, Prag, Kopenhagen und Warschau. Damit liegt Berlin an wichtigen europäischen Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen.
Seit Dezember 2024 verbindet ein täglicher ICE Berlin und Paris ohne Umstieg. Die Fahrt von Stadtzentrum zu Stadtzentrum dauert rund acht Stunden und bietet damit eine attraktive Alternative zum Flugverkehr.
Seit März 2026 ergänzt das niederländische Bahnunternehmen GoVolta das bestehende Angebot zwischen Berlin und Amsterdam um drei weitere Direktverbindungen pro Woche.
Seit dem 1. Mai 2026 verbindet eine Kooperation der Deutschen Bahn (DB), der Dänischen Staatsbahnen (DSB) und der Tschechischen Bahnen (ČD) die drei Hauptstädte Prag, Berlin und Kopenhagen. Zwei Zugpaare täglich verkehren ganzjährig auf der Strecke; zwischen Berlin und Kopenhagen beträgt die Fahrzeit rund sieben Stunden. Damit wird Berlin als Knotenpunkt im europäischen Nord-Süd-Verkehr weiter gestärkt.
Auch die Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa wurden deutlich ausgebaut. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 verkehren täglich sieben Zugpaare zwischen Berlin und Warschau – annähernd im Zweistundentakt. Direkte EuroCity-Verbindungen nach Breslau und Krakau sowie neue nächtliche EuroCity-Verbindungen in Richtung Przemyśl und Chełm stärken Berlin zusätzlich als Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa.
Kulturzug: Wenn die Reise zum Kulturerlebnis wird
Wie internationale Bahnverbindungen über die reine Mobilität hinaus Begegnung und Austausch ermöglichen können, zeigt beispielhaft der Kulturzug Berlin–Poznań–Warszawa. Anlässlich des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warschau sowie des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags verkehrt er vom 24. September bis 10. Oktober 2026 auf acht ausgewählten Fahrten.
Dafür wird in Kooperation mit PKP Intercity und DB Fernverkehr ein eigener Kulturwaggon an den regulären EuroCity zwischen Berlin und Warschau angehängt. An Bord finden mehr als 32 zweisprachige Veranstaltungen statt – darunter Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen, Performances, Workshops und Gespräche. So beginnt der kulturelle Austausch bereits während der Fahrt und bringt Menschen aus Deutschland und Polen miteinander ins Gespräch.
Der Kulturzug verbindet seit 2016 Berlin und Breslau und hat mit mehr als 1.500 Fahrten und rund 140.000 Fahrgästen bereits gezeigt, wie nachhaltige Mobilität, Kultur und internationale Zusammenarbeit ineinandergreifen können. 2026 wird dieses erfolgreiche Konzept erneut auf die Strecke über Poznań nach Warschau übertragen. Das Kulturprogramm an Bord ist kostenfrei; benötigt werden lediglich ein gültiges Zugticket und eine Reservierung. Weitere Informationen zum Kulturzug
Immer mehr Gäste entscheiden sich bewusst für Bahnreisen nach Berlin, insbesondere auf Strecken mit Reisezeiten bis zu zehn Stunden, auf denen sie zunehmend als nachhaltige und komfortable Alternative zum Flug gilt. Laut visitBerlins Studie „Qualitätsmonitor 2023/2024“ reisten 50 Prozent aller Besucher:innen mit dem Zug nach Berlin, ein Anstieg um sechs Prozentpunkte im Vergleich zu den Vorjahren.
Reisen im Schlaf: Nachtzüge ab Berlin
Neben den dichten Tagesverbindungen gewinnen auch Nachtzüge weiter an Bedeutung. Berlin ist ein wichtiger Knotenpunkt im europäischen Nachtzugnetz.
Der European Sleeper verbindet die Hauptstadt mehrmals pro Woche mit Städten wie Amsterdam, Utrecht, Antwerpen und Brüssel sowie in östlicher Richtung mit Dresden und Prag. Reisende können zwischen Sitz-, Liege- und Schlafwagen wählen und erreichen ihr Ziel am folgenden Morgen. Seit März 2026 bietet European Sleeper außerdem dreimal pro Woche und Richtung eine direkte Nachtzugverbindung zwischen Berlin und Paris an. Die Verbindung ersetzt das Ende 2025 eingestellte gemeinsame Angebot von ÖBB und SNCF.
Mit dem ÖBB Nightjet bestehen direkte Nachtverbindungen von Berlin nach Graz und Zürich. Auch Skandinavien ist über Nacht erreichbar: Der schwedische Anbieter Snälltåget verbindet Berlin saisonal über Hamburg, Kopenhagen und Malmö mit Stockholm.
Schnell vom Flughafen BER ins Zentrum
Seit dem 14. Dezember 2025 ist der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) noch schneller und komfortabler erreichbar. Dank der neuen Dresdner Bahn benötigt der Flughafenexpress FEX nur noch rund 23 Minuten bis zum Berliner Hauptbahnhof und fährt im 15-Minuten-Takt. visitBerlin begrüßt die deutlich verbesserte Schienenanbindung. Sie stärkt die Erreichbarkeit der Hauptstadtregion und sorgt für eine komfortable Verknüpfung von Bahn- und Flugverkehr.
Langstreckenanbindung: Vom BER direkt in die Welt
Auch interkontinental ist Berlin gut angebunden. Vom Flughafen BER bestehen Nonstop-Verbindungen nach Nordamerika, Ostasien und in die Golfregion.
In Nordamerika wird New York täglich von United Airlines über den Flughafen Newark angeflogen. Delta Air Lines ergänzt das Angebot saisonal mit Direktflügen nach New York JFK. Hinzu kommen saisonale Sommerverbindungen von Air Transat nach Toronto und von Air Canada nach Montréal.
In Asien und der Golfregion sorgen Direktflüge nach Peking und Doha für eine enge internationale Vernetzung. Hainan Airlines verbindet Berlin mehrmals pro Woche mit der chinesischen Hauptstadt. Doha ist ein wichtiges internationales Drehkreuz für Weiterreisen nach Asien, Afrika und Australien. Im Winterflugplan ergänzen Direktflüge nach Dubai, Abu Dhabi und Dschidda das interkontinentale Angebot ab Berlin. Damit stärkt der BER seine Rolle als internationales Eingangstor zur deutschen Hauptstadt.
Der Flughafen Berlin Brandenburg zählte 2025 rund 26,1 Millionen Passagiere. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Laut dem internationalen Ranking „50 Best Airports in the World for 2026“ zählt der Flughafen BER zu den besten Flughäfen weltweit und belegt Platz 22, insbesondere dank smarter Technologien, nachhaltiger Prozesse und effizienter Passagierabläufe.
An der Weiterentwicklung der internationalen Flugverbindungen arbeitet das Connectivity Board von Flughafen BER, visitBerlin sowie den Industrie- und Handelskammern Berlin und Cottbus. Ziel ist es, die internationale Erreichbarkeit Berlins als wichtigen Faktor für Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft weiter zu stärken.
Im Juni 2026 erklärte Emirates, tägliche Direktflüge zwischen Berlin und dem globalen Drehkreuz Dubai aufnehmen zu wollen. Voraussetzung dafür ist eine Genehmigung des Bundesverkehrsministeriums; ein konkreter Starttermin steht bislang nicht fest.
Mit dem Bus nach Berlin
Auch der Fernbus ist ein wichtiger Bestandteil der Anreise nach Berlin. Zahlreiche Anbieter verbinden die Hauptstadt mit Städten in ganz Europa. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Messegelände bietet eine leistungsfähige Infrastruktur und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Ein Beispiel für neue Entwicklungen im Reisebusverkehr: Im März 2026 fuhr erstmals ein vollelektrischer Reisebus ohne Ladestopp von Kopenhagen nach Berlin. Der Bus gehört zur Flotte des dänischen Anbieters Vikingbus.
Unschlagbar in der Stadt: Nachhaltige Mobilität
Innerhalb der Stadt sind Gäste schnell, bequem und nachhaltig unterwegs. Das gut ausgebaute Netz aus S- und U-Bahn, ergänzt durch Tram und Busse, ermöglicht kurze Wege in alle Stadtteile. Fahrräder, Bike- und Carsharing-Angebote sowie E-Scooter bieten zusätzliche Flexibilität.
Bei den Varianten der Berlin WelcomeCard mit Fahrschein ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in den gewählten Tarifbereichen inklusive. Darüber hinaus profitieren Berlin-Gäste von attraktiven Ermäßigungen bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten und touristischen Angeboten.
Unterwegs mit dem Fahrrad
Das Fahrrad gehört in Berlin zu den beliebtesten Verkehrsmitteln: Staus und Parkplatzsuche spielen keine Rolle, gleichzeitig lässt sich die Stadt umweltfreundlich und aktiv entdecken. Ob für kurze Wege, Sightseeing oder ausgedehnte Touren, Berlin bietet auf zwei Rädern immer neue Perspektiven.
Auch ohne eigenes Fahrrad sind Berlins Gäste bestens versorgt. Zahlreiche Verleiher und Bike-Sharing-Anbieter stellen rund um die Uhr unterschiedliche Modelle bereit – vom klassischen Cityrad über E-Bikes und Lastenräder bis hin zu Tandems. Ergänzt wird das Angebot durch Carsharing und E-Scooter sowie den leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr. So entsteht ein flexibles, nachhaltiges Mobilitätsangebot für jede Situation.
Mit dem Rad über Land und bis ans Meer
Berlin ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Radreisen über die Stadtgrenzen hinaus. Beliebte Fernradwege wie der Berlin–Hamburg-Radweg oder der Berlin–Kopenhagen-Radweg verbinden die Hauptstadt mit weiteren Metropolen und abwechslungsreichen Naturlandschaften. Ob Tagesausflug oder mehrtägige Tour: Radfahren ermöglicht entschleunigtes Reisen und neue Perspektiven auf Berlin und die umliegende Region.
Weitere Informationen zur Anreise nach Berlin gibt es auf visitBerlin.de.